Die wichtigste Entscheidung!

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Die wichtigste Entscheidung im Leben

Es gibt viele wichtige Entscheidungen im Leben, aber es

gibt eine, die alle anderen in ihrer Wichtigkeit übertrifft.

Wer sie verpasst, hat eigentlich umsonst gelebt. Darum

möchte ich Dich, liebe Leserin, lieber Leser, herzlich

bitten, diese Seiten aufmerksam zu studieren und ernstlich

darüber nachzudenken, ob die wichtigste Deiner

Lebensfragen geklärt ist.

Das größte Problem des Menschen

Ob Mann oder Frau, ob jung oder alt, ob reich oder arm

– in einem Punkt sind wir vor Gott alle gleich: Wir sind

schuldig. Hier geht es nicht darum, wie viel »Gutes« oder

»Böses« ein Mensch getan hat. Wir sind aufgrund unserer

Sünde von Gott getrennt. Wir haben Gott und seine

Ordnungen missachtet. Wir sind unsere eigenen Wege

gegangen. Wir haben uns von Gott entfernt und damit seinen

Zorn verdient. Weil Gott ein gerechter und heiliger

Gott ist, wird er uns im Gericht zur Rechenschaft ziehen.

Aus uns heraus können wir nichts bringen, was zu unserer

»Entschuldigung« hilft. Die Schuld des Menschen ist sein

größtes Problem.

Der einzige Ausweg

Gibt es einen Ausweg aus diesem Dilemma? Ja, Gott

selbst hat einen Weg zur Errettung geschaffen. In der

Bibel lernen wir Gott nicht nur als einen heiligen und

gerechten Gott, sondern auch als einen liebevollen Vater

kennen. Er will nicht, dass wir für ewig verlorengehen

und für immer von ihm getrennt sind. Er will vielmehr,

dass wir gerettet werden und dann in einer engen

Beziehung mit ihm leben – hier und in alle Ewigkeit.

Um das möglich zu machen, sandte Gott in seiner Liebe

Jesus Christus, seinen Sohn, auf diese Erde. Er sollte

die Strafe für unsere Schuld stellvertretend auf sich

nehmen. Und genau das tat Jesus. Er wurde Mensch.

Er erklärte uns das Geheimnis vom Reich Gottes, dem

Herrschaftsbereich Gottes. Er zeigte uns, wie groß Gottes

Liebe ist. Jesus starb an einem Kreuz auf dem Hügel

Golgatha, nahe der Stadt Jerusalem.

Jesus starb an unserer Stelle, wegen unserer Schuld. Gott

hat den stellvertretenden Tod Jesu akzeptiert und ihn von

den Toten auferweckt. Deshalb können wir von unserem

Grundproblem, der Trennung von Gott, befreit werden.

Wir brauchen die Strafe für unsere Schuld nicht mehr

selbst zu tragen, weil Jesus sie auf sich genommen hat.

Auch Du kannst gerettet werden, Du kannst aber auch verlorengehen.

Die Entscheidung liegt bei Dir. Möchtest Du

gerettet werden und später in der ewigen Herrlichkeit bei

Gott sein? Dann solltest Du jetzt unbedingt weiterlesen.

1. Schritt: Erkenne Deine Schuld!

Viele Menschen sehen ihre eigene Sünde nicht ein.

Andere sehen sie, versuchen aber, sie zu überspielen. Wir

sind von Natur aus Schauspieler. Immer wieder haben wir

es meisterhaft fertiggebracht, uns zu verstellen und einen

anderen Eindruck zu erwecken, als es den Tatsachen

entspricht. Aber vor Gott ist alles offenbar. Er kennt uns

genau. Wir sind vor ihm wie ein aufgeschlagenes Buch.

Er kennt alle Einzelheiten unseres Lebens. Vor Menschen

kann man seine Sünden zum Teil verbergen. Man kann

die Missachtung der göttlichen Ordnungen mit vielen

Entschuldigungen begründen. Aber bei Gott zählen diese

Entschuldigungen nicht. In der Bibel lesen wir:

»Was der Mensch sät, das wird er ernten«

(Galater 6,7).

Du hast bestimmt schon viele Deiner Sünden vergessen.

Gott vergisst sie nicht so einfach. Vielleicht versuchst

Du, Deine Sünden zu verbergen. Gott wird sie ans Licht

bringen. Die Sünden, die Du als junger Mann getan hast,

die Sünden, die Du als junges Mädchen getan hast, sie

werden wieder zum Vorschein kommen. Dann fällt jede

Maske. Die Bibel sagt:

»Alles, was verborgen ist, wird offenbar werden«

(vgl. Lukas 12,2). Dann wird Gott Dich für

Deine Sünde zur Rechenschaft ziehen und strafen müssen.

Und das, obwohl die Sühnung für die Schuld geschehen

ist. Obwohl die Vergebung bereit ist. Aber Vergebung

kann nur der empfangen, der sich schuldig weiß. Das

Erkennen und Eingestehen der eigenen Sünde ist der erste

Schritt zur Errettung.

2. Schritt: Bekenne Deine Schuld!

Ich glaube, an keiner Stelle der Bibel wird uns der Weg

zur Vergebung der Sünden besser erklärt als in Psalm 32.

Die Bibel berichtet uns viel von König David. Er erkannte,

dass er vor Gott schuldig war, und er litt darunter.

Daraufhin bekannte er Gott seine Sünde, und Gott vergab

sie ihm. David schrieb später in Psalm 32,1-5:

»Wohl dem, dem die Übertretungen vergeben sind,

dem die Sünde bedeckt ist! Wohl dem Menschen, dem

der Herr die Schuld nicht zurechnet, in dessen Geist

kein Trug ist! Denn als ich es verschweigen wollte,

verschmachteten meine Gebeine durch mein tägliches

Klagen. Denn deine Hand lag Tag und Nacht schwer

auf mir … Darum bekannte ich dir meine Sünde, und

meine Schuld verschwieg ich nicht. Ich sprach: ›Ich

will dem Herrn meine Übertretungen bekennen.‹ Da

vergabst du mir die Schuld meiner Sünde.«

Gewöhnlich ruft der Kranke den Arzt, und der Ertrinkende

schreit um Hilfe. Was tat David, als er seinen sündigen

Zustand erkannte? Er wandte sich an Gott und bat ihn

um Hilfe. Er bekannte ihm seine Schuld. Und daraufhin

empfing er Vergebung.

Sicher kannst Du Dich nicht an jede einzelne Sünde

in Deinem Leben erinnern. Es geht auch nicht darum,

unsere Vergangenheit bis ins Kleinste zu durchforsten.

Aber wir müssen erkennen, dass uns nicht nur ein paar

gravierende Sünden von Gott trennen, sondern dass unser

ganzes Leben von der Sünde gezeichnet ist.

Wir haben gegen Gott rebelliert, indem wir unseren eigenen

Weg gegangen sind. Unsere ganze Lebenshaltung ist

von der Sünde durchdrungen. Doch Gottes Zusage gilt:

»Wenn wir aber unsre Sünden bekennen, so ist er treu

und gerecht, dass er uns die Sünden vergibt und reinigt

uns von aller Ungerechtigkeit«

(1. Johannes 1,9).

3. Schritt: Lade Jesus ein, in Dein Leben zu kommen!

Wer seinen sündigen Zustand erkennt, verspürt den

Wunsch, jemanden zu haben, der ihm von jetzt an zur

Seite steht. Gott vergibt, wenn wir bekennen. Es reicht

aber nicht aus, nur die sündigen Taten zu bekennen. Wir

brauchen jemanden, der uns Kraft gibt, ein neues Leben

zu führen. Dieser »Jemand« ist Jesus Christus. Jesus kam,

um unsere ganze Schuld wegzunehmen. Aber er will

noch mehr tun. Er macht uns zu Kindern Gottes und

schenkt uns ein völlig neues Leben.

Im Johannes-Evangelium, Kapitel 1, Vers 12, lesen wir die

Zusage:

»Alle, die ihn [Jesus] aufnahmen und an seinen

Namen glaubten, denen gab er das Recht, Gottes Kinder

zu heißen.«

Das kannst auch Du heute erleben! Geh an einen Ort,

wo Du ganz allein bist, und beginne, mit Jesus zu sprechen.

Es kommt bei diesem Gebet nicht auf schöne oder

viele Worte an. Wichtig ist, dass Du es ehrlich meinst.

Jesus ist da und hört Dich. Er sieht Dein Herz und versteht

Sage ihm mit Deinen eigenen Worten, dass Du jetzt zu

ihm kommen möchtest, dass Du erkannt hast, dass Du

ein Sünder bist und gegen Gott und Menschen gesündigt

hast. Bitte Jesus um Vergebung Deiner Schuld. Dann

danke ihm, dass er auch für Deine Sünden am Kreuz

gestorben ist.

Bleib dann aber nicht auf halbem Wege stehen. Bitte

Jesus, jetzt in Dein Leben zu kommen. Sage ihm, dass

Du von jetzt an mit ihm leben willst und nicht mehr der

Sünde dienen möchtest. Sage Jesus, dass er von jetzt an

Dein Herr sein und die weitere Führung Deines Lebens

übernehmen soll.

Vielleicht fällt es dir schwer, mit eigenen Worten ein

Gebet zu formulieren, dann kannst du das folgende

Gebet zu deinem eigenen machen, um dein Leben Jesus

Christus anzuvertrauen:

„Herr Jesus, hier bin ich. Meine Sünden tun mir leid. Meine

Kindheit, meine Jugend, meine ganze Vergangenheit

bringe ich dir. Herr Jesus, vergib mir. Herr Jesus, wasche

mich in deinem Blut. Herr Jesus, rette mich. In der Bibel

steht, wer dich aufnimmt, der wird ein Gotteskind. Das

glaube ich jetzt. Ich habe schon sehr viel von dir gehört.

Aber heute entscheide ich mich für dich. Herr Jesus, ich

nehme dich jetzt als meinen Heiland und Erretter auf.

Herr Jesus, komm du in mein Herz, komm jetzt in mein

Leben; ich will dein sein, und du sollst mein sein für Zeit

und Ewigkeit. Von jetzt an will ich dir gehören. Ich will

meinen Weg mit dir gehen. Ich will dein Jünger sein. Und

ich danke dir, dass du mein Gebet erhört hast. Amen.“

Deine Entscheidung ist entscheidend!

Vielleicht möchtest Du die Erklärung der drei Schritte

noch einmal lesen? Aber dann tu, was du gerade gelesen

hast. Tu es heute. Tu es jetzt! Und dann darfst Du es ganz

fest glauben:

1. Wer seine Sünden, sein ganzes altes Leben, im

Glauben aufrichtig im Gebet zu Jesus gebracht hat,

dem sind seine Sünden vergeben. – Diesen ganzen

Vorgang nennt die Bibel auch »Bekehrung«.

2. Wer zu Jesus Christus gebetet und ihn im Glauben in

sein Leben aufgenommen hat, der ist ein Gotteskind

geworden und hat das ewige Leben. – Dieses Ereignis

nennt die Bibel auch »Neue Geburt« (Joh. 3,3). Es ist

das Geschenk eines neuen Lebens von Gott.

Wenn Du den Weg so weit gegangen bist, darfst Du Dich

über Gottes großes Geschenk freuen und ihm immer wieder

dafür danken.

Jetzt solltest Du Menschen kennenlernen, die dasselbe

erlebt haben. Jesus möchte, dass wir in einer guten

Gemeinde sein Wort hören und ihn immer besser kennenlernen

und gemeinsam mit anderen Christen ihm

fröhlich nachfolgen und dienen.

Eine der schönsten Erfahrungen für einen echten Christen

ist, wenn durch ihn auch andere Menschen Jesus kennenlernen

und finden.

Quelle: Wilhelm Pahls

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