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Freiheit und Liebe PDF Drucken
Mittwoch, 24. Januar 2007

Und es gibt sie doch die Freiheit und die Liebe!

Ja, aber wo ist sie den, unsere Freiheit? Ich wollte immer schon frei sein,
aber was heißt den überhaupt Freiheit?
Ich habe es probiert frei zu sein: Zuerst wollte ich mich nur von dem
Gesellschaftssystem befreien, ich wollte überhaupt nicht mehr arbeiten- wozu
auch?
Jeden Morgen all die trostlosen Gesichter in der U- Bahn! Ich hielt das
einfach nicht mehr aus. Denen geht es nur um Geld, Ansehen und Macht, dachte
ich. Auf der einen Seite sah ich Wohlstand, Luxus und Übersättigung, aber
auf der anderen Seite geht die Natur kaputt. Und was ich erlebte, war
Lieblosigkeit, Hektik, Gestank und grauer Beton. Man könnte da jetzt noch
eine lange Liste von viel schlimmeren Dingen anführen: Selbstmord, Krieg,
Hunger, Abtreibungen, Süchte, Hoffnungslosigkeit! Ist das unsere
vielgerühmte Freiheit? Was haben wir nicht alles für einen Mist gebaut mit
unserer sogenannten Freiheit.
Ich bin mir da immer viel besser vorgekommen, als diese „engstirnigen,
selbstgefälligen Ich- Menschen“, obwohl ich es mit Sicherheit nicht war.
Ich der Hauptschule regierte Gewalt, die Schüler waren teilweise bewaffnet
und es entstanden richtige Bandenkämpfe. Ich war eher der, der nicht
gewalttätig war und auch hatte ich oft Angst, also bekam ich gerade deshalb
Schwierigkeiten und Prügel.
Erst als ich meine Gärtnerlehre fast abgeschlossen hatte, lernte ich Freunde
kennen, mit denen ich mich gut verstand. Ich hatte sehr früh eine eigene
Wohnung, endlich frei!  Ich lud meine Freunde natürlich jedes Wochenende zu
langen Feste ein. Für viele meiner Freunde war ich aus verschiedenen Gründen
ein Vorbild, aber sie wussten nicht, was sich in mir abspielte.
Meine Lehre hab ich mit Müh und Not abgeschlossen- ich hab darin keinen Sinn
gesehen, und es ist mir auch sonst nicht sehr gut gegangen. Die Feste wurden
bald zur Routine und in mir war wieder die alte Leere.
Ich hatte mir in meinem Leben schon oft ernsthafte Gedanken über Selbstmord
gemacht, bin aber froh darüber, dass ich nie den Mut dazu hatte. Von dem
Menschen und dem Leben enttäuscht, begann ich (1982) meinen Zivildienst in
einem Obdachlosenheim, wo ich wieder mit Alkoholismus, Gewalt und Elend
konfrontiert wurde. Dort konnte ich keinem Menschen Hilfe geben, ich hätte
selbst eine gebraucht.
Ich fing an, Drogen zu nehmen, und es hat mir sehr viel Kraft und Kampf
gekostet den Zivildienst fertig zu machen.

Danach packte ich meinen Rucksack und fuhr für längere Zeit weg. Endlich war
ich frei, war ich es wirklich?
Mein Motto war: Mach wozu du Lust hast und was du für richtig hältst, auch
wenn es andere für falsch halten.
Ich war sehr viel in den Bergen, aber nach einigen Monaten.....   ja, was
ist den jetzt mit meiner Freiheit?
Irgendwie war ich immer noch unruhig und suchend. Also begann ich mich mit
okkulten Lehren, Naturreligionen, östlichen Weisheiten und ähnlichem zu
beschäftigen.
Schließlich nahm ich mir vor, in der Steiermark einen Bauernhof zu mieten,
um nur noch in der Natur zu leben und mich mit den „Naturkräften“
auseinanderzusetzen, um mit ihnen eins zu werden.
Schließlich hatte ich einen günstigen Bauernhof  mit Grund in Aussicht.
Allerdings erwischte man mich vorher in Frankreich, als ich Drogen
schmuggelte um mir Geld zu beschaffen.
Bei der Gerichtsverhandlung forderte der Staatsanwalt  zunächst 2 Jahre,
aber ich bekam „nur“ 10 Monate. Nachdem ich meine Strafe abgesessen habe,
war ich endlich wieder frei,.....  aber innerlich, ....  ....    natürlich
fühlte ich mich sehr gut, endlich wieder einmal 5 Minuten geradeaus gehen zu
können und am Abend um den Häuserblock gehen zu können. Das waren am Anfang
Hochgefühle- sogar die Arbeit machte wieder Spaß! Vieles lernte ich wieder
richtig zu schätzen. Aber im Grund genommen hat sich nicht viel geändert,
die schönen Gefühle waren bald wieder weg und der Alltag, der Frust und die
Hoffnungslosigkeit machten sich wieder breit. Wieso Hoffnungslosigkeit? Mir
wurde einige Male gewahrsagt, dass ich nicht mehr lange zu leben hätte! Dies
sah ich auch durch meine eigene Beschäftigung mit Handlesen bestätigt.
Deshalb rechnete ich immer damit, in der nächsten Zeit sterben zu müssen.
(Das war 1985, und heute lebe ich immer noch!) Diese Angst vor dem Sterben
war auch so etwas, was mich gefangen nahm.
Dann beschäftigte ich mich mit „Weißer Magie“, die ich für die Macht der
Liebe hielt. Darin sah ich dann eine Lösung, ich glaubte an die Macht des
positiven Denkens und daran, dass ich ein gutes Leben führen könnte. Aber
was soll’s, nach einiger Zeit wusste ich, dass es gar nicht möglich ist, all
die verschiedenen Menschen von sich aus zu lieben. Gefühlsmäßig geht das
vielleicht noch, solange man nicht mit seinem Nächsten auf engen Raum
zusammen leben muss, aber Liebe ist schließlich noch weit mehr als nur
Gefühl, nämlich auch das, was man für den Nächsten tut. Aber selbst
gefühlsmäßig ist es mir nicht gelungen, sobald mir jemand zu unangenehm
wurde war es mit meiner Liebe vorbei.
Sind wir nicht oft viel zu bequem und beschäftig, um für irgendjemand
dazusein, um ihm wirklich Hilfe anzubieten? Aber wie gerne hätten wir es
doch, wenn da jemand wäre, dem man vertrauen könnte, jemand der für uns da
ist!- Aber da war niemand!
Ich dachte mir oft, dass ich ein viel besserer Mensch war, als die große
graue Masse, obwohl ich selbst manchmal da und dort eine „Kleinigkeit“
mitgehen ließ, und selbstsüchtig und ichbezogen war.
Ich hatte schon vieles ausprobiert, aber immer noch nicht begriffen, was
Liebe und Freiheit sind. Alles, was schön und angenehm war, fand ich gut.
Und genau an diesem Punkt, leidet doch auch unsere heutige Gesellschaft. Es
geht doch oft nur noch um Befriedigung, um tolle Gefühle. Nach dem Motto:
Ich will alles und das jetzt, oder ich liebe mich und brauche dich dazu.
Ich wollte in mir Ruhe und Frieden, ich wollte frei sein. Wieso gelang mir
das nicht? Da gab es Religionen, Philosophien, Psychiater,
Selbsterfahrungsgruppen, Geisteswissenschaftler, Seelsorger- aber wer konnte
eigentlich helfen? Gerade in unserer Zeit werden tausende Wege und Auswege
angeboten, und trotzdem gibt es so große zwischenmenschliche und
psychologische Probleme. Wo sollen wir denn hin mit unserer inneren Unruhe
und Unzufriedenheit?

Meine Überzeugung war, dass die Liebe die größte Macht sei, dass die Liebe
Gott sei und dass ohne Liebe nichts existieren konnte. Das war für mich
irgendwie klar, aber irgendwann tauchte die logische Frage auf: Woher kommt
den eigentlich diese Liebe? Liebe kann doch gar nicht für sich existieren,
sie kann doch nur von einem Wesen kommen- von Gott! Wer, oder was- oder noch
besser, wie ist Gott? Es gibt die unzählbar viele Vorstellungen über Gott,
man kann sich die verschiedensten Gedanken über ihn machen. Aber wenn es
einen Gott gibt, dann muss doch er eine Antwort geben können.
Um ehrlich zu sein, war ich gar nicht wirklich bereit gewesen auf eine
Antwort zu hören, denn ich wollte mein Leben leben, wie ich es wollte, wie
es mir Spaß machte. Von Gott wollte ich gar nicht allzu viel wissen, denn
ich wollte meine eigenen Wege gehen. Aber egal in welche Richtung ich ging,
es machte mich nicht frei, es war immer nur eine Art Betäubung. Dabei dachte
ich, bewusster zu leben. Irgendwann war es dann so weit, dass ich einsehen
musste dass alles nichts half. Ich war immer noch unzufrieden und unruhig.

Gut, dachte ich, vielleicht kannst du Gott, mir helfen, vielleicht kannst du
mir zeigen was Liebe und Freiheit sind, vielleicht hast du eine Antwort.
Ich wusste, dass es Menschen gab, die sagten, dass die Bibel von Gott
erzählt, und ich hatte auch hin und wieder in der Bibel gelesen. Allerdings
dachte ich, dass das Alte und das Neue Testament zwei ganz verschiedene
Bücher seien. Im neuen Testament konnte ich feststellen, das da wirklich von
einem liebenden Gott die Rede war, und Jesus wurde mir zum Vorbild. Aber so
sehr ich mich bemühte, den Maßstab der Bibel konnte ich nicht erreichen. Ich
erkannte, dass ich gar nicht gut sein konnte, und ich bin überzeugt, dass
jeder der sich ehrlich mit der Bibel auseinandersetzt und sich dabei
beobachtet, zu dem selben Schluss kommen wird.
Im Alten Testament erkannte ich einen harten, strafenden Gott, kam aber dann
zu folgendem Schluss: Eigentlich gebührt mir auch solch eine Strafe, wie man
sie öfters im Alten Testament lesen kann, denn im Grunde genommen wollte ich
von Gott nichts wissen- er war mir ziemlich egal- ich hatte keine
Gemeinschaft mit ihm und wollte nicht auf ihn hören. Er ist heilig und ich?
Zwischen Gott und mir war eine große Kluft!

Mir wurde langsam klar, dass das AT und das NT von einem liebenden und
gerechten Gott redeten und dass sich beide ergänzten. Auch wenn ich noch
nicht viel verstand, war es für mich schon einigermaßen begreiflich: Die
Bibel ist ein untrennbares Buch, das von einem Gott spricht. Es war mir
klar, dass ich von Gott getrennt war. Was jetzt? Aus eigener Kraft konnte
ich nicht gut sein, und so konnte ich nicht zu Gott kommen. Wie konnte ich
mit ihm und seiner Liebe eins werden? Wenn Gott uns liebt, dann müsste er
doch eine Lösung dafür haben. Wohin mit all den Mist, der sich in meinem
Leben angesammelt hat?
In der Bibel erkannte ich dann, dass Gott das Problem tatsächlich schon
gelöst hatte: Da steht im  1. Joh. 4,9-10  Hierin ist die Liebe Gottes zu
uns geoffenbart worden, dass Gott seinen eingeborenen Sohn in die Welt
gesandt hat, damit wir durch ihn leben möchten. Hierin ist die Liebe: nicht
dass wir Gott geliebt haben, sondern dass er uns geliebt und seinen Sohn
gesandt hat als eine Sühnung für unsere Sünden.
Jesus hat unsere Strafe bezahlt, das was wir uns verdient hatten. Das war
die Problemlösung! Wegen unserer Sünden har er sich ans Kreuz nageln lassen.
Liebt mich Gott wirklich so sehr? Will er mich wirklich frei machen von
meinen Sünden, will er tatsächlich mit mir Gemeinschaft haben und das in
alle Ewigkeit?
Im Joh 3,16 Denn so hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen eingeborenen
Sohn gab, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht verloren geht, sondern
ewiges Leben hat.
Im Laufe der Zeit und im Rückblick meines Lebens, erkannte ich, dass Gott
mich trotz all meiner Schlechtigkeit liebt und mich erretten wollte.
Schließlich glaubte ich, dass Gott mich liebt und mich von der ewigen
Verdammnis (von ihm weg) retten wollte. Trotzdem dauerte es noch eine ganze
Weile, bis ich meinem Stolz und Eigensinn überwand und mich entschied, auf
Gott zu hören und ihm zu vertrauen.
Ich dachte mir auch, dass mir Gott durch die Bibel viele Regeln und Gesetze
auferlegt die ich sowieso nicht einhalten kann und vieles verstand ich
nicht. Heute habe ich verstanden, dass Gott mir die Gesetze gegeben hat,
damit ich erkenne dass ich Sünder bin und seine Vergebung brauche, aber er
hat mir auch in seiner Liebe Regeln gegeben, weil er ja weiß was für mich
gut ist, er will mein Bestes, wie ein liebender Vater seinem Kind erklärt,
dass es nicht auf die heiße Herdplatte greifen soll und drittens da ich
jetzt Gott liebe ist es für mich schön zu sehen, was er will und wie ich als
Mensch Gott eine Freude machen kann, indem ich auf ihn höre.
Spr. 11,1 Gott hasst eine falsch eingestellte Waage, aber er freut sich,
wenn die Gewichte stimmen.
Hebr. 11,6 Freude kann aber Gott nur an jemanden haben, der ihm fest
vertraut.

Mir war klar, es muss sich einiges in meinem Leben ändern. Was mir auch
Schwierigkeiten bereitete, war, dass ich damit rechnen musste, als Christ
von vielen Menschen ausgelacht und verspottet zu werden.
Aber es war mir bereits klar: Wenn es einen Gott gibt, und wenn Jesus
Christus auferstanden und Herr über alles ist, dann gilt doch nur eines: Ihn
kennen zu lernen und mit ihm Gemeinschaft zu haben. So bekannter ich (1988)
Jesus meine Sünden und nahm ihn als Herrn in meinem Leben auf. Er hat mir
geantwortet und mich angenommen: Seine Worte in der Bibel haben mir
Vergebung für meine Schuld zugesprochen. Er sagt: Joh 3,17 Denn Gott hat
seinen Sohn nicht in die Welt gesandt, dass er die Welt richte, sondern dass
die Welt durch ihn errettet werde. Und: Mt 11,28 Kommt her zu mir, alle ihr
Mühseligen und Beladenen! Und ich werde euch Ruhe geben. So hab ich nicht
nur Freiheit (von meinen Sünden), Liebe (von Gott) gefunden oder besser
geschenkt bekommen, sondern auch noch Ruhe, Frieden und Freude dazu
bekommen, das alles durch die Liebesbeziehung die ich jetzt zu Gott habe.
Ich bin frei! Frei von meiner Schuld und vielem anderen was mich bedrückte,
stattdessen hatte ich Frieden.
Jetzt wusste ich, es gibt sie doch die Freiheit und die Liebe!
Nun möchte ich so leben wie er es will, sicher mache ich auch noch Fehler,
aber ich weiß mich angenommen und ich kann immer wieder zu Gott kommen, um
meine Sünden, meine Last bei ihm abzuladen.
Ich danke Gott, dass er mein Leben verändert hat und dass ich durch ihn
tatsächlich vollkommene Erfüllung gefunden habe und erfahren darf.
Joh 6,35 Jesus sprach zu ihnen: Ich bin das Brot des Lebens: Wer zu mir
kommt, wird nicht hungern, und wer an mich glaubt, wird nie mehr dürsten.

Jesus will auch dir Freiheit und Liebe schenken.
Nimm sie an!
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ein Beitrag von Klaus Gunacker

 
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