So, wie man ein gutes Schulzeugnis besitzt, oder den Meisterbrief in Händen hält und damit Handwerksmeister ist, so besagen Taufbescheinigung und Konfirmationsspruch und evl. die „richtige“ Gemeinde dazu, dass man Christ ist.
Wer wollte dann noch den Himmel streitig machen?
Man war doch Christ. Schwarz auf weiß kann man das belegen.
So, wie man eine Versicherung hat, für die man monatlich eine Prämie zahlt und dann beim 65. Lebensjahr ausgezahlt wird, so hat man auch seine Papiere, die das Christ-sin bestätigten, um an seinem Todestag in den Himmel aufgenommen zu werden.
Es kann eigentlich überhaupt nichts passieren.
Man ist abgesichert, hier auf Erden und für die Ewigkeit.
Und genau das ist ein lebensgefährlicher Irrtum!
Die christlichen Papiere haben bei Gott überhaupt keine Bedeutung, wenn sie nicht auch durch eine persönliche Lebensbeziehung zu Jesus Christus abgedeckt wären.
Christ ist man nicht dadurch, dass die Papiere stimmen. -
Sondern ob die Beziehung zu Jesus stimmt.
Was am Tag des Jüngsten Gerichtes gilt, sind nicht Taufbescheinigung und Konfirmationsspruch, nicht ein formales Christsein, sondern das persönliche Verhältnis zu Jesus Christus.
Immerhin hat Jesus gesagt:
| Zitat: |
Ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben. Niemand kommt zu Gott, außer durch Mich |
Es ist eine ganz entscheidende Frage:
Wer ist denn Christ?
Jemand, der zu einer christlichen Kirche gehört und in seinem Aktenordner christliche Papiere aufbewahrt?
Oder ist der Christ, der zwar auch christliche Papiere hat, sich aber nicht darauf, sondern auf seine persönliche Beziehung zu Jesus verlässt.
Anders gefragt:
Ist jeder Christ wirklich ein Christ?
Ich will das einmal verdeutlichen:
Man kann sich heute ohne Schwierigkeit einen Doktortitel kaufen.
Dokumentenecht, verbürgt mit Brief und Siegel.
Aber bin ich dadurch schon ein echter Doktor?
Der sich diesen akademischen Grad durch viel Mühe und Arbeit erworben hat?
Man kann sich in jedem Kaufhaus die komplette Ausrüstung für einen Weihnachtsmann kaufen.
Aber ist man dadurch schon der Weihnachtsmann?
Ist man schon dadurch Christ, dass man christliches Zubehör besitzt und auf der Lohnsteuerkarte als Christ ausgewiesen wird?
Welchen Wert hat denn das schönste Auto ohne Motor?
Wie steht es denn mit einem Christ-sein ohne Jesus?
Es gibt ja viele Menschen in unserem Land, die sich Christen nennen.
Und doch leben sie an der Wirklichkeit vorbei.
Weil sie an Jesus Christus vorbei leben.
Christliche Traditionen verbürgen nicht das Leben.
Anders gesagt: man kann getauft, konfirmiert und christlich getraut sein.
Man kann regelmäßig den Gottesdienst besuchen, mittags beten, 10 Bibelübersetzungen besitzen, im Chor singen, Posaunenkreis leiten, sogar im Kirchenvorstand sitzen, auf der Kanzel stehen und predigen.
Und doch trotz all dieser christlichen Richtigkeiten in der Hölle landen.
Denn die Bibel sagt: Wer Jesus hat, der hat das ewige Leben!Daraus ergibt sich im Kehrwertt:: Wer Jesus nicht hat, der hat das Leben nicht!
Gott sagt nicht, wer christliche Lebensformen hat, der hat das Leben.
Sondern, wer Jesus hat, der hat das Leben.
Und damit sind wir bei der Frage: was macht denn einen Menschen überhaupt zu einen Christen?
Ist er schon dadurch Christ, weil man als Säugling feierlich in die Kirche getragen und getauft wurde?
Ist man etwa dadurch Christ, dass man in der Kartei einer christlichen Kirche oder Freikirche steht?
Ist man schon Christ, weil man zu Hause im Schrank eine Bibel hat, die man irgendwann geschenkt bekam?
Ist man etwa dadurch Christ, wenn man das christliche Glaubensbekenntnis einigermaßen fehlerfrei und gedankenlos aufsagen kann?
Ist man schon Christ, wenn man ohne Meckern seine Kirchensteuer bezahlt und dabei gelegentlich darüber hinaus einen frommen 20, Euro -Schein spendet?
Ist man schon Christ, weil man ein treuer Gottesdienst-Besucher ist?
Ist man schon Christ, wenn man eine alte Oma über die Straße bringt?
Keine Fliegen tot schlägt, seinem Hund genug zu fressen gibt?
Auf alle diese Fragen, man könnte sie um vieles erweitern, sagt uns Gottes Wort, die Bibel, sehr klar und unmissverständlich:
Dadurch ist man kein Christ!
Wie aber dann?
Wenn nicht so?
Gott sagt in Seinem Wort und das allein ist entscheidend:
Christ ist man nur dann, wenn man zu Jesus Christus gehört.
Wenn man Dem gehört und zwar total nach Seele, Leib und Geist, also mit dem Ganzem Leben, der für unsere Sünden von Gott in den Tod gegeben wurde,
Und von Gott zu unserer Rechtfertigung auferweckt wurde.
Aus den Toten!
Und nur dazu sagt Gott Sein Amen!
Alles andere können wir vergessen!
Weil sich Menschen zu Jesus bekannten, weil sie sich mit ihrer ganzen Existenz den Auferstandenen anvertrauten, ihr Leben nach den Weisungen Jesu Christi lebten, darum nannten andere sie „Christianer“.
Christ ist also nur der, der wirklich zu Jesus Christus gehört.
Dieser Satz bedarf einer Erläuterung:
Durch die Bibel werden uns die Augen für die Wirklichkeit Gottes geöffnet.
Durch sie kommen wir zur Erkenntnis der Wahrheit, auch und gerade für das eigene Leben.
Und die Wirklichkeit sieht so aus, dass alle Menschen dieser Erde mit ihrem Leben einem tödlichem Abgrund ansteuern.
Denn die Bibel lehrt uns, dass jeder Mensch, wegen seines eigenwilligen Lebens unter dem Zorn Gottes steht.
Obwohl Gott Seine heilsame und hilfreiche Lebensordnung für diese Welt gegeben hat, Seine heiligen 10 Gebote, kümmert sich der Mensch nicht um Seine Anweisungen, sondern lebt nach eigenen, gottlosen Maßstäben.
Auch gerade der Mensch, der meint, er stehe auf der Seite Gottes.Weil er meint, christlich, religiös interessiert zu sein.
Aber Gottes Wort geht gnadenlos ins Gericht mit aller ungedeckten Christlichkeit.
Wie steht es denn mit dem sogenannten Christen?
Mit einem gewissen Stolz tragen sie den Namen Christ.
Sie verlassen sich darauf, dass sie für Gott in einem besonderem Verhältnis stehen. Weil sie die 10 Gebote kennen.
Sie kennen Seinen Willen.
Sein Gesetz sagt ja, was man tun oder lassen soll.
Sie wissen, du sollst nicht stehlen und bereichern sich doch auf vielfältige, schmutzige Weise.
Sie wissen, du sollst deinem Ehepartner treu sein und hintergehen einander.
Im Urlaub, auf Geschäftsreisen, auf ihren Festen, in Bordellen.
Sie wissen, du sollst nicht lügen und bleiben selbst nicht bei der Wahrheit.
Weder im Beruf, unter Freunden, noch nicht einmal in der Familie.
Sie wissen, du sollst keine anderen Götter neben Mir und stellen sich selbst wieder in den Mittelpunkt ihres Lebens.
Hängen ihr Herz an alles, was ihre Seele begehrt.
An die Tausend und noch mehr Nichtigkeiten dieser gottlosen Welt.
Zusammenfassend sagt das Gottes Wort es so:
Sie halten wohl noch fest an den äußeren Bräuchen der Frömmigkeit.
Ihr Leben hat einen frommen, christlichen Anstrich.
Aber in Wirklichkeit führen sie kein Gott wohl gefälliges Leben.
Ihr Christsein ist eine Lüge.
Mit ihrem Leben sind sie eine Schande für Gott, trotz Taufe und Konfirmation.
Es fällt Gott überhaupt nicht schwer, den Nachweis zu führen, dass jeder Mensch dieser Erde alle Gebote Gottes übertreten hat.
Alle, Ohne Ausnahme.
Die Bibel sagt:
Alle stehen schuldig vor Gott da!
Und nach Gottes Gesetz hat jeder Übertreter Seines Willens den Tod verdient.
Denn die Heiligkeit Gottes, Sein absolutes Nein zu alles Böse, und alles Leben, auch das fromm getarnte, außerhalb des Willen Gottes, fordert den Tod.
Daran führt kein Weg vorbei.
Das ist die todernste Situation des Menschen.
Wie vermessen sind doch all jene Leute die vor Gottes Richterstuhl ihre christlichen Papiere auf den Tisch legen wollen!
Die tatsächlich meinen, der Passierschein für den Himmel wäre in ihrem Besitz.
Als ob sich dadurch die Gerechtigkeit und Heiligkeit Gottes beeindrucken ließe!
Jesus sagt:
Wie wollt ihr nun der Hölle Strafgericht entrinnen?
Ihr, die ihr euch zwar fromm ausweisen könnt, aber wo euer Leben als Anklage gegen euch steht.
Gott wird in Seiner unbestechlichen Heiligkeit und Gerechtigkeit den Gesetzübertreter Mensch zum Tod verurteilen.
Gott paktiert nicht mit unseren Sünden!
Denn der Tod ist der Lohn für unsere Sünden, für unser Leben außerhalb Gottes guten Willen.
Was uns wirklich rettet, dem Zorn Gottes immer und ewig ausgesetzt zu sein, was den Fluch der ewigen Verdammnis von uns abwendet, hat Gott selbst gesagt,
Jesus Christus.
Jesus Christus, Sohn des lebendigen Gottes, ist der einzige Mittler zwischen Gott und Mensch.
Er ist wirklich die Sühne für unsere Sünden.
Mit Jesus steht und fällt alles!
Gott sagt in Seinem Wort:
Jesus Christus – und sonst keiner, kann die Rettung bringen.
Nur in Ihm ist der Himmel zu haben, um Leben bei Gott zu finden!
Denn es ist uns Menschen kein anderer Name, nichts anderes unter dem Himmel
Gegeben, durch den wir gerettet werden, als allein durch Jesus Christus!
Nichts, - als allein Jesus!
So hat es Gott gesagt!
Und Er hat Seinen Sohn Jesus in die Welt gesandt, weil Er unser Leben will und nicht unser ewiges Verderben.
Aus Liebe zu uns ließ Er Ihm am Kreuz auf Golgatha für uns sterben.
Alle unsere Ungerechtigkeit und Übertretung der Gebote, alle unsere Sünden legte Er auf Jesus und verurteilte Ihn für uns zum Tod.
Auf diese Weise, sagt die Bibel, zeigt uns Gott Seine Liebe!
Unsere Sünden richtete Gott an Jesus!
Das Kreuz von Golgatha macht den ganzen Ernst unserer Lage deutlich.
Jesus starb dort wirklich.
Gott verschonte Ihn nicht!
Er wurde dem erbarmungslosen Zorn Gottes ausgesetzt.
Für uns!
Denn Jesus hätte nicht sterben müssen.
Er war ohne Sünde.
Er hat alle Zeit den Willen Gottes getan.
Aber Er starb für uns.
Aus Liebe zu uns!
(Quelle: Richard Krise)